Ursel Teubert

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Du bist, was Du isst

Ich bin seit 28 Jahren Vegetarierin, zum einen aus gesundheitlichen Aspekten und zum anderen möchte ich nicht, dass meinetwegen ein Tier sterben muss. Bis März dieses Jahres war ich der Überzeugung, dass ich damit einen wesentlichen Beitrag zum Schutz unserer tierischen Artgenossen leiste.

Für die diesjährige Fastenzeit hatten mein Mann und ich entschieden, dass wir vegan leben wollten. Uns ging es dabei in erster Linie um die eigenen Wahrnehmungen und Erfahrungen mit unserem Körper. Das Kochbuch von Attila Hildmann "Vegan for fit", diente uns als Grundlage und Anregung. Bereits in diesem Buch erfuhren wir einiges mehr, als uns bislang bekannt war, über die Tierhaltung und die Großschlachtereien.

Es folgte das Buch von Rüdiger Dahlke "Peacefood". Kein schönes Buch, kann ich an dieser Stelle mit aller Deutlichkeit sagen, jedoch aus meiner Sicht ein ganz wichtiges. Rüdiger Dahlke, selbst Arzt, beschreibt zum Einen, was tierische Fette in unserem Körper verursachen, und zum Anderen geht er sehr deutlich auf die Massentierhaltung und den Umgang mit den Tieren in den Schlachthäusern ein. Es ist absolut gruselig, wozu Menschen im Umgang mit Tieren in der Lage sind. Mir wurde klar, dass es zum Schutz der Tiere längst nicht ausreicht kein Fleisch zu essen. Zudem hatte ich mich bis dahin auch nicht damit auseinander gesetzt, dass Massentierhaltung auch ein erheblicher Grund für unsere Hungersnöte auf der Welt ist und der Klimawandel damit ebenfalls stark beeinflusst wird.



Während der siebenwöchigen Fastenzeit aßen mein Mann und ich so abwechslungsreich, schmackhaft und gesund wie noch nie zuvor. Ich hatte das Gefühl, so richtig von innen heraus genährt zu sein, so als ob sich meine Zellen mit all der guten Nahrung füllen. Es war nie ein Hungergefühl da, das war ganz wichtig für meinen Mann, der während dieser Zeit auch abnehmen wollte, und es auf einfache und leckere Art und Weise tat.

Wir hatten nicht das Gefühl, auf etwas zu verzichten, sondern empfanden diese Wochen als große Bereicherung. Ich spürte Veränderungen in unterschiedlichster Weise: In der Vergangenheit litt ich häufiger unter einem Blähbauch, dieses Symptom verschwand komplett mit der veganen Ernährung. Ich wurde empfindsamer, meine Wahrnehmung intensivierte sich und ich spürte mehr Frieden in mir. Ich fühlte mich leichter und energievoller. Während der siebenwöchigen Fastenzeit zeichnete sich bereits ab, dass ich mich auch im Anschluss weiter vegan ernähren werde.

Heute, nach fast sieben Monaten veganer Ernährung kann ich sagen, dass es mir mit dieser Entscheidung super gut geht. Nach wie vor kochen wir sehr abwechslungsreich, und mein Körper ist sehr dankbar für diese friedvolle Nahrung. Mein Mann ist noch ein Allesesser und befindet sich in einem inneren Konflikt hinsichtlich seiner Ernährung. Zum Großteil ernährt er sich vegan und freut sich über so viel schmackhafte Abwechslung in unserer Küche.

Ich empfehle Ihnen von ganzem Herzen, sich dieser Thematik zu öffnen. Es ist ganz wesentlich, womit Sie Ihren Körper nähren, was Sie Ihrem Körper geben. Es stellt aus meiner Sicht einen Akt der Selbstliebe dar, mit Bewusstsein zu essen. Wenn wir Nahrung zu uns nehmen, die mit Leid verbunden ist, kann diese letztlich nur krank machen. Zum größten Teil kommen die Tiere nur noch für ein kurzes leidvolles Leben auf die Welt, damit wir uns die Bäuche mit Billigfleisch voll tun können.

Jeder von uns trägt durch sein Kauf- und Essverhalten entweder zu Konsum und Leid bei oder unterstützt friedfertigen Landbau ohne Tierleid. Und es kommt tatsächlich auf jeden einzelnen von uns an. Da darf sich keiner raushalten, wir sind alle in der Verantwortung.

Hilfreiche Adressen, wenn es um gesunde vegane Ernährung geht:

  • www.ProVegan.info
  • interessante und hilfreiche Informationen von Dr. med. Ernst Walter Henrich , PROVEGAN Stiftung

  • www.LebeGesund.de
  • Ein toller Versand, bei dem ich sehr gerne einkaufe. 100 % vegan seit über 20 Jahren. Frisches, saisongemäßes Gemüse und Obst in bester Qualität, tagesfrisch ab Ernte und Lager, ohne Tierleid, da ohne Mist und Gülle, ohne sonstige tierische Dünger, ohne Nutztierhaltung, ohne Antibiotika-und sonstige Arzneimittelrückstände. Hier finden Sie auch leckeres Brot, Brotaufstriche, Kuchen, Kekse, Saucen, Nudeln, Öle, Kosmetik und vieles mehr. Es lohnt sich rein zu schauen.

  • www.dahlke.at
  • Rüdiger Dahlke ist Arzt und Buchautor, u.a. der Herausgeber von Peace Food, absolut lesenswert

  • www.attilahildmann.com
  • Attila Hildmann ist u.a. der Herausgeber von dem Kochbuch Vegan For Fit, mein erstes Kochbuch in der veganen Ernährung, absolut empfehlenswert

    Ich bin weder Ärztin noch Heilpraktikerin.
    Geistige Heilung ist keine Arbeit im ärztlichen Sinne, sondern ein spiritueller Vorgang. Geistiges Heilen dient der Aktivierung der Selbstheilungskräfte und ersetzt weder Diagnose noch Behandlung durch einen Arzt. Ich gebe keine Heilversprechen.